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Die Neurofunktionelle Integration stellt das Nervensystem in den Mittelpunkt der Diagnostik und Behandlung. 
Das Nervensystem steuert und koordiniert sowohl die einzelnen Körpersysteme untereinander als auch die Interaktion zwischen Körper und Umwelt. Somit kann jedes Symptom die Folge einer funktionellen Störung des Nervensystems sein.

Die Neurofunktionelle Integration hat sich aus den aktuellsten Erkenntnissen der Medizin, der Neurowissenschaften und der Manualmedizin entwickelt. Ihr ganzheitlicher Therapieansatz berücksichtigt sowohl bei der Diagnose als auch bei der Behandlung immer das komplexe Zusammenspiel aller Körpersysteme, die vom Nervensystem koordiniert werden. 

Sie als Klient erfahren oft eine schnelle und positive Veränderung und Stärkung Ihrer Körperfunktionen. Dadurch, dass die Einzelteile wieder zu einem funktionierendem Ganzen zusammengefügt werden, ist es z. B. möglich, dass bestimmte Bewegungsabläufe besser umgesetzt werden können. 

 
Wie sieht eine Behandlung mittels Neurofunktioneller Integration praktisch aus?

Die ausführliche Anamnese und körperliche Untersuchung zu Anfang der Behandlung werden durch die neurofunktionelle Untersuchung ergänzt. Diese dient der Suche nach gestörten oder unterbrochenen Nervenleitungen oder, anders ausgedrückt, nach Kommunikationsstörungen zwischen verschiedenen Körpersystemen. Dies erfolgt durch die funktionelle Testung aller Körpersysteme.

Um die Stabilität einer Funktionen zu prüfen, werden manuelle Reize an bestimmten Körperpunkten gesetzt. Ist eine Störung lokalisiert, wird der Teil des Nervensystems aktiviert, der die Funktion verbessert oder normalisiert. Dies geschieht durch eine gezielte manuelle Stimulation. Diesen Vorgang nennt man Integration. Anschließend wird die Funktion erneut getestet, um zu kontrollieren, ob das Gehirn wieder Zugriff auf die zuvor gestörte Funktion hat.

Die Integration ermöglicht dem Gehirn einen besseren bzw. erneuerten Zugriff auf die zuvor gestörte Funktion. Das Nervensystem kann diese nun wieder eigenständig regulieren. Das dadurch verbesserte Zusammenspiel der Körpersysteme kann zu einem sehr raschen Abklingen bis hin zur dauerhaften Aufhebung der Symptome führen.

  

Für wen ist die Behandlungsmethode geeignet?

Die Neurofunktionelle Integration ist ein sehr schonendes Behandlungskonzept und daher für nahezu jeden Patienten geeignet. Es ist vom Säugling bis zum betagten Menschen anwendbar. Auch in der Palliativmedizin kann die Neurofunktionelle Integration eingesetzt werden.

- Lern- und Konzentrationsstörungen
- Aufmerksamkeitsstörungen
- Entwicklungsverzögerungen
- Wahrnehmungsproblematiken (visuell, auditiv, propriozeptiv, etc.)
- grob- und feinmotorische Auffälligkeiten

- Akute und chronische Schmerzen
- Wirbelsäulensymptomatiken
- Schmerzen durch Fehlhaltungen
- Missempfindungen des Körpers

- Ängste und Depression
- rheumatische Erkrankungen etc.

  
Ausführliche Informationen erhalten Sie persönlich bei mir oder unter folgendem Link:
www.neurolog.de.
 

Jede Erkrankung, nicht nur neurologische Erkrankungen, und jede Verletzung erfordern auch eine Behandlung und Rehabilitation auf neurologischer Ebene (Dr. Philip Eckardt).

Sektorale Heilpraktikerin für Ergotherapie

Dipl.-Ergotherapeutin (FH)

Neurofunktionelle Integration